Hypor

A Hendrix Genetics Company

Gesunde Schweine - gute Leistung

Zu einem Studientag zur Sauenhaltung der Zukunft hatten die Unternehmen Hendrix UTD, Hypor und WEDA eingeladen.

Sauenhaltung der Zukunft – wohin geht die Reise?“ Unter diesem Motto hatten die Unternehmen Hendrix UTD, Hypor Deutschland und WEDA am Dienstag vergangener Woche zu einem Studientag rund um Futter und Fütterung, Zucht sowie Produktions- und Stalltechnik nach Straelen im Kreis Kleve eingeladen. Gut 50 Landwirte, Berater und andere Schweineprofis informierten sich dort vor allem über Lösungsansätze zur Verbesserung der Tiergesundheit und Fütterung.

 

Gesunde Jungsauen im Vorteil

Die Grundlage guter Leistungen in der Ferkelerzeugung ist eine stabile Tiergesundheit im Sauenbestand. Dieser muss vor Erregereinschleppungen von außen möglichst sicher geschützt werden, erklärte Dr. Peter Heinrichs, Geschäftsführer des Schweinezuchtunternehmens Hypor Deutschland GmbH. Allerdings kaufen die meisten hiesigen Betriebe zur Remontierung Jungsauen aus spezialisierten Vermehrungsbetrieben zu. Jeder dieser Zukäufe birgt ein gewisses Infektionspotenzial, deshalb kommt dem Gesundheitsstatus der Zukauftiere größte Bedeutung zu. Das Unternehmen Hypor, welches in derzeit 23 Ländern der Welt jährlich etwa 1,3 Mio. Zuchtschweine verkaufe, neben den Schweinen aber unter anderem auch Geflügel züchtet, setze daher auf das Gesundheitskonzept „Hypor high health“, so Heinrichs. Sämtliche Jungsauen-Produktionsbetriebe des Unternehmens in Deutschland seien frei von meldepflichtigen Krankheiten, Dysenterie und Rhinitis atrophicans („Schnüffelkrankheit“). Sie würden dreimal jährlich bestandsuntersucht und bei Bedarf auch außer der Reihe auf spezielle Erreger. Es sei beispielsweise kein Problem, Hypor-Jungsauen aus Beständen zu beziehen, die serologisch frei von PRRS, APP, Mykoplasmen und Räude sind. Und weil viele Betriebe zwar auf die Gesundheit beim Jungsauenzukauf achten, diesen Aspekt aber bei der Auswahl ihrer (Stimulier-)Eber nicht immer berücksichtigen, bietet Hypor mittlerweile auch eine kombinierte Lieferung von Jungsauen und -ebern aus nur einem Vermehrungsbetrieb an. Gesunde Tiere zukaufen kann jedoch jeder. Die Herausforderung besteht darin, den Bestand auch gesund zu halten. Vor diesem Hintergrund kommt insbesondere der gezielten und ausreichend langen Eingliederung der Jungsauen große Bedeutung zu. Heinrichs empfahl eine mindestens sechs- bis achtwöchige Eingliederung in einem dafür geeigneten Quarantänestall. Denn letztlich lohnten Anstrengungen zur Verbesserung der Tiergesundheit immer: Es müssen seltener und weniger Arzneimittel eingesetzt werden. Die biologischen Leistungen im Stall verbessern sich (weniger Tierverluste, höhere Zunahmen und bessere Futterverwertung). Außerdem sei das allgemeine Arbeitsklima in Betrieben mit guter Tiergesundheit besser, erklärte Heinrichs, weil der Landwirt, seine Familie und seine Mitarbeiter weniger Mühe und Aufwand in die Versorgung kranker Tiere stecken müssen und die Produktion unkomplizierter abläuft.

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